organic quartett
Elmar Kluth - organ
Sahrah Peng - vocals
Karlie May - guitar
Alberto Canonico - drums

"The Party is over" - close to bebop

  • Angel eyes (Soundcloud)
    Rec. Zurich 1997, Composer: Dennis-Brent
  • Days of wine and roses (Soundcloud)
    Rec. Zurich 1997, Composer: Mancini
  • Round Midnight (Soundcloud)
    Rec. Zurich 1997, Composer: Thelonius Monk
  • The party is over (Soundcloud)
    Rec. Zurich 1997, Composer: Trad.

"The Party is over" - close to bebop

 

Wenn heute unter Insidern eifrig vom Sound der echten Hammond geschwärmt wird und die alten Kämpen aus dem Drittklassabteil wieder in den Salonwagen zurückbefördert werden, während die Jungpianisten hinten scharenweise auf den schon wieder flott dahinrollenden Zug aufspringen, vergisst man leicht, wer sich in der ganzen Zwischenzeit unverdrossen darum bemüht hat, daß diese Bahnlinie nicht irgendwann einfach stillgelegt wurde.

Aus der CD: "Angel Eyes"Preis inkl. Porto / Schweiz: 28.-- Fr. /
EU: 30.-- Fr.

Sonstige: 32.-- Fr.

Per Check oder Postkonto Schweiz 80-184634-7 (Vorauszahlung)
Per Post: E. Kluth Records /
Badenerstrasse 156 / CH-8004 Zürich / Switzerland

 

Elmar Kluth gehört zu den wenigen Musikern, die in jenen Jahren, in denen wir anderen über die hölzernen Hammond - Ungetüme höchstens gespottet haben, den einzigartigen Klang dieses Instruments für sich entdeckt hat. Ein Klang, der heute auf dem besten Weg ist, so klassisch zu werden wie der eines Stainway - Flügels oder eines Bechsteinklaviers.
Für ihn zählten Wild Bill Davis, Jimmy Smith und all die anderen Grössen dieses Instruments noch immer zu den festen Bestandteilen einer lebenden Tradition, als sie für die meisten anderen Musiker nichts als Fossilien in einem verstaubten Schaukasten waren. Gerade deshalb kennt sich Elmar Kluth sie wirklichen Stärken dieses Instruments und versteht sie zu präsentieren, ohne sich gleichzeitig sklavisch der Folklore dieser Tradition unterwerfen zu müssen: Die Party, die es vor 30 Jahren zu feiern galt, ist ja nun wirklich vorbei. So versucht diese Gruppe, die Sie hier zu hören bekommen, unmissverständlich und mit Erfolg, die Stimmung danach einzufangen, man könnte sagen, sie After Hours der soul-getränkten Hardbop-Bands dieses Genres auszuloten.
Einen perfekten Ausgangspunkt dafür bietet der Gesang von Sarah Peng: kühl-beherrscht, nie emotionslos und doch frei von jeglichem Phatos führt ihre Stimme die Band sicher vorbei an allen Versuchungen, roh zu werden oder in die Kitsch-Ecke abzudriften. Erfrischend trocken und schnörkellos - und damit ganz den Höhepunkten der Hammond-Zeit verpflichtet - wird hier zur Sache gegangen und dafür garantieren nicht zuletzt die beiden weiteren Mitmusiker, Karlie Mayan der Gitarre und Alberto Canonico am Schlagzeug. Sie beide sind wie auch ihr Leader Meister des Understatements, und nur wer genau hinhört merkt, mit welchem Können hier immer wieder das scheinbar Banale vorgetragen ist.

"The Party is over..."? - Sicher wird Sie das kaum mehr reuen, wenn Sie sich die ersten paar Stücke hier angehört haben! Sie werden bemerken müssen, was jeder Salonlöwe schon seit Jahrhunderten weiss: Erst wenn der grosse Haufen der Gäste müde abgezogen ist, kann's richtig losgehen......







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